Der OODA-Loop von John Boyd

Der OODA-Loop ist der Zyklus von Beobachten (Observe), Orientieren (Orient), Entscheiden (Decide), Handeln (Act). Der Ansatz erklärt, wie Agilität rohe Kraft überwinden kann.

Der Zyklus besagt, dass die Entscheidungsfindung in einem sich wiederholenden Zyklus von Beobachten-Orientieren-Entscheiden-Handeln erfolgt. Eine Person oder ein Unternehmen, das diesen Zyklus schnell durchläuft, indem es Ereignisse schneller beobachtet und auf sie reagiert als der Gegner, kann sich so in den Entscheidungskreislauf des Gegners hineinversetzen und dadurch Vorteile erlangen.

Der OODA-Loop wurde von dem Militärstrategen John Boyd entwickelt, um zu erklären, wie wir unsere Energie so aufwenden können, dass wir unsere Gegner besiegen und überleben können. Boyd betonte, dass es sich bei der „Schleife“ eigentlich um eine Reihe von interagierenden Schleifen handelt, die während des Kampfes ständig in Betrieb gehalten werden müssen. Er wies auch darauf hin, dass die Phase des Kampfes einen wichtigen Einfluss auf die ideale Verteilung der eigenen Energien hat. Boyds Ansichten über den OODA-Loop sind viel tiefgründiger, reichhaltiger und umfassender als die gängige Interpretation der Idee des „schnellen OODA-Loop“.

Diese Webseite hat sich zum Ziel gesetzt, diese Ansichten zu präsentieren, um Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen und, ganz im Sinne von Boyd, dazu aufzurufen, diese Ansätze zu hinterfragen und eigene zu entwickeln.